
Burns
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Hallo Sven, ich habe nie gesagt, dass man sich ohne Musikanlage Musikkonserven anhören kann. Ich meine doch nur, dass es umso leichter ist, je mehr informationskanäle ich angeboten bekomme. Natürlich kann ich mit der perfekten Wiedergabe von Musik (dem Original also) dem reinen Zuhören nahezu alle Emotionen abgewinnen. Aber auch nur, wenn ich über eine gewisse Erfahrung verfüge, bzw. je mehr erfahrung mit der Musik desto mehr Gefühle kann ich decodieren. Wenn du zum ersten Mal einen Wein trinkst, kannst du auch nicht sofort sagen, wie genau er dir schmeckt. Es erfolgt vielleicht eine erste Ablehnung wegen grober Antipathie, aber dann erfolgt ein Lern- und Gewöhneffekt und du erkennst mit der Erfahrung die Facetten des Weines. Erst dann kannst du dich qualifiziert mit ihm auseinandersetzen. Wir wachsen halt mit Wein (musik) auf. Das macht es uns einfacher, aber noch nicht automatisch zu Feinschmeckern. Wenn ich also eine Riechprobe von Beerenaroma, Kräutern oder sonstigen Aromen zum Wein erhalte, erst dann kann ich vergleichen und des Weines Aroma genau bestimmen. Ein anderer Knal also zusätzlich. Wie die Bildwiedergabe bei Musik. Ich kann aus dem optischen Feedback zum Interpreten viele Informationen ziehen, die ich aus der reinen Musikinformation eben nicht so leicht ziehen kann. Ist das so schwer zu verstehen ? Also viel Spass beim Hören, aber lass dir bloss nciht anmerken, dass du einem Live auftretenden Musiker nicht auf die Mimik schaust und von seinem VORTRAG beeindruckt bist. Ich für meinen Teil halte manchen Strassenmusiker für interessanter als so manchen "leeren" Superstar, der seine gefühle längst verarbeitet hat, vielleicht sogar gar nicht mehr haben will. Für mich wäre es eine Art Sklaverei, müsste ich Songs singen, deren ursprüngliche Gefühlswelt ich gar nicht mehr reflektieren wollte. Und ich denke, man kann es manchen auch ansehen, oder erklärt bekommen: http://www.streetlegal.ch/spiegel.htm Gruss Burns
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Hallo Horst, vielen Dank für die betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise. ich denke der Nutzen eines Instrumentes ist in erster Linie der Klang bzw. besser ausgedrückt, die Fähigkeit, der Klangvorstellung des Nutzers bestmöglich zu entsprechen. Daher MUSS jemand auf einer Musikmesse SEIN Instrument finden. Es handelt sich ja auch um DAS INSTRUMENT. Ein LS ist KEIN Instrument sondern ein Übermittler. Und daher ist lediglich die Auswahl eines Übermitllers, der seine Arbeit gut macht sinnvoll. Gut ist nun definitionssache, da mancher Rezipient das übermittelte gerne nach seinen Wünschen färben möchte :-) Nebennutzen definiert sich anders. Der Nebennutzen eines Lautsprechers ist z.B. die mögliche Integration in das Wohnambiente. Sicher sehr wichtig. Der Nebennutzen kann auch der Preis sein, weil ich mir dadurch noch andere Wünsche erfüllen kann. Der Zweck der HighEnd ist also klar: Man sucht nach einem Produkt. Aber: du hast meine gesamte Interpretation mit dem Satz vernichtet: man benutzt Musik, um das richtige Produkt zu finden. Nein. Man benutzt das Produkt, um richtige Musik zu finden. Frag doch mal deinen Onkel, ob er die Musik benutzt oder das Cello (Produkt) ? Er wird hoffentlich sagen, er benutzt beides, denn in erster Linie das Produkt und dann in zweiter Linie die Musik. Denn was will er denn, was ist seine zweckgerichtete Handlung ? Er will seine Gefühle ausdrücken, wenn er Musiker ist aus Leidenschaft. Es sei denn er spielt nur ein Instrument. Berufsmusiker soll es ja auch geben :-( Gruss Burns BTW: deine Interpretationen meiner Beiträge veranlassen mich schon ein wenig zum Grübeln... hilf mir bitte, unseren Konsens aufrechtzuerhalten oder breche ihn kategorisch. Ich unterscheide dich bisher strikt von z.B. Herrn Hansen, der seine Produkte als Musikinstrumente bezeichnet :-)
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Hi Der Frankie, Nein, leider nicht. Übrigens stammt die Analogie :-) mit dem Koch und der Glutamatgeschichte von Herrn Hansen selbst. Er hat das Beispiel mit dem Koch gebracht. Ich das Glutamat ergänzt. Hier ein Link Was ist das denn für eine "geheimnisvolle Zusatzplatine"? http://www.phonosophie.de/berichte/worksho...tore_seite1.htm Hier seine Firmenphilosophie Er betrachtet seine Komponenten als "Musikinstrumente" und das sind sie ja auch, da sie der Musik eben noch Glutamat hinzusetzen. Meine Einstellung zur Reproduktionskette habe ich ja bereits erläutert: http://www.phonosophie.de/philo/philosophie.asp Meine bescheidene Meinung ist: Herr Hansen hat erkannt, wie viele andere auch, dass die Stromversorgung in einem CDP äusserst wichtig ist und hat dazu Japan Player getunt, die in der Tat aufgrund von Budgeteinsparungen unter den Ingeniersfähigkeiten gebaut wurden (es soll auch Stimmen geben, die behaupten, das Gewicht guter Netzteile wäre zu hoch und damit zu teuer zum verschiffen). Als er dann von einem Herrn Möller mit dem Analogizer http://www.phonosophie.de/presse/testberic...etail.asp?id=19 beschenkt wurde, konnte er seine Impuls Reihe bestens aufbauen und so zu dem heute genannte Live Erlebnis führen. Er nennt seine Produkte Musikinstrumente. Und Musikinstrumente verändern den Ton zu einem Klang. Ich möchte nochmals betonen, dass ich die Scheibe Natalie Merchant "live in concert" selten livehaftiger gehört habe. Auch die Tuning-Massnahmen in Bezug auf Netzteil etc. etc. sind mit Sicherheit sehr überzeugend. Mich irritiert nur, dass alle Phonosophie CD-PLayer ein nicht einzusehendes Kästchen haben. Kannst du überall nachlesen. Ist hier vielleicht eine Art kleiner Analogizer eingebaut ? Immerhin ist es dieser und nur dieser, der zum "live" erlebnis führt. Alle anderen Massnahmen führen sinnvollerweise zur besseren Datenauslese und deren weiterverarbeitung. Gratulation an die Geräte, aber das live verarscht die Leute. Insofern: Ja. Du wurdest und wirst wahrscheinlich verarscht. Aber es gefällt ja bei wahrscheinlich 95% aller musikalischen Darbietungen. Hab noch nie das Vergnügen gehabt, eine Prodigy Aufnahme über einen Phonosophie CDP zu hören. Wahrscheinlich werde ich das auf der HighEnd 2001 mal versuchen :-) Gruss Burns
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oh gott, meine frage ist 6 WOCHEN her....
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Lieber Horst, ich habe ja nicht behauptet, dass Liebe zu einem Lautsprecher falsch ist. Liebe bedeutet das Erkennen/Nutzen eines individuell perfekten Systems zum Erreichen eines Zwecks. Sicherlich ist die Suche nach dem individuell perfekten System nicht einfach und du bist dabei ja behilflich. In Sachen Musikreproduktion ist es m.E. wichtig, den Zweck deutlich herauszuarbeiten. Das kann aber allein durch die auditive Erfahrung je nach Rezipient nur sehr schwer dargestellt werden. Ein erfahrener Rezipient wird weit weniger Informationen brauchen als ein unerfahrener. Konnte deshalb Beethoven ohne Gehör komponieren ? Er verstand die Gefühlssprache Musik und musste sie dazu nicht mal mehr auditiv erfahren. Ich denke, dass alle Systeme die musikalische Information sehr wohl transportieren können. Die Frage ist nur, wie gut bin ich im Empfangen? Empfange ich das richtige ? Was ist das richtige ? Wieviele Musiker sind unter den HighEnd Hobbyisten ? Etwa keiner ? Weil sie ja die Erfahrenen sind. Aber sie können/müssen ihre Anlage lieben, denn sie ist der Transporter der musikalischen Information, und diese können sie ganz gut auswerten. Die Suche nach dem besten System ist also lediglich die Unfähigkeit des Rezipienten die musikalische Information richtig auszuwerten. Kenne ich diese oder kann ich sie mir gut vorstellen (vielleicht optisch oder erklärend angeboten) wird das System Musikwidergabe plötzlich immer perfekter. Ich kann/muss also einen LS als System lieben, ich pflege ihn, auf dass er sich nicht zu meinen Ungunsten verändere aber erkläre ihn nicht zum Zweck ! Liebe dient. Alles, was den eigentlichen Zweck eines Systems pervertiert (entfremdet) indem es das System als solches zum Zweck erklärt, ist m.E. nicht sinnvoll. Es gibt mit Sicherheit genug Menschen, die Liebe als Zweck definieren. Sie wollen geliebt werden um der Liebe willen, da sie daraus Selbstbestätigung ziehen (die Liebe lieben). Was am Ende bleibt, ist die Enttäuschung, dass man "nur" auf das System fixiert war. Der Zweck, wofür dieses da ist, ging einem verloren (z.B. Stärkung der Familienbande, Aufzucht der Kinder, Widerstandskraft allgemein etc.) Es ist also m.E. so, dass man das System Musikwiedergabe lieben kann/muss, aber nur weil es einen Zweck verfolgt. Musik erzeugen. Die Musik kann/muss ich dann auch lieben, denn sie hat ja auch einen Zweck: Gefühle rüberbringen. Diese Gefühle kann/muss ich dann nur lieben, wenn sie einen Zweck erfüllen. Ansonsten reflektiere ich diese Gefühle und nehme sie als Zweck hin. Ganz oben steht also ein Zweck. Die Frage ist nur, was kommt danach ? Was, wenn der Zweck erreicht ist ? Dann will ich vielleicht einen anderen Zweck, andere Musik etc. Nur was ist, wenn der Mensch seinen Zweck erfüllt hat ? (Sofern der Zweck bewusst oder unbewusst definiert wurde) Dann geht er in Rente, erlebt seinen zweiten Frühling, widmet sich endlich dem, was er schon immer machen wollte etc etc. Aber: Vielleicht liege ich ja auch falsch... :-) Gruss Burns BTW: Wieviele Besucher der HighEnd2001 werden glauben, dass Musikwiedergabe ein reines untergeordnetes System ist und dieses nicht als solches glorifizieren um es als Hobby zu betreiben ?
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Hallo JE, schade, dass meine Beiträge in den "nicht Musik" :-) Rubriken zur Musik nicht so viel Beachtung finden. Denn da habe ich meine Sichtweise zur "Musik" grundlegend erläutert. Komm mich doch dort mal besuchen. Ansonsten sei erwähnt, dass eine "Gefühlssprache" wie die Musik Orts- und Zeitunabhängig ist. Sie ist immer abhängig vom WOLLEN des Rezipienten. Ich muss mich ja auch unterhalten WOLLEN. Manchmal jedoch differieren WOLLEN und KÖNNEN/DÜRFEN. Dann stört dieser Zustand, weswegen man ihn abstellen möchte. Gruss Burns
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Hallo Horst, es gibt einige tragische Monmente in meinem Leben. Einer davon ist, dass ich bisher noch kein Musikinstrument erlernen habe können. Aber das werde ich auch noch ändern. :-) Ich labe mich dann an der Kunst meiner oben drüber Nachbarn. Die haben ein Klavier und manchmal lassen sie es ertönen. Horst. Wir stimmen sehr genau darin überein, dass Musikreproduktion nichts mit der Musik zu tun hat. Es gibt ja Menschen, die glauben, ihre Produkte zur Musikreproduktion seien Musikinstrumente. Weit gefehlt. Eines jedoch glaube ich, muss ich nochmal herausheben: Gerade dein Beispiel mit deinem Cello spielenden Verwandten lässt mich in der Annahme bestärken, dass die Musik nur ein Ausdruck von Gefühlen ist. Wenn er also sein Musikinstrument zum reflektieren seiner Gefühle benötigt, dann wäre ein Verlust sehr schmerzlich. Gleich dem Verlust des Lebenspartners, der ja en detail eigentlich die gleiche Funktion erfüllt. Er reflektiert die eigene Gefühlswelt und kann dazu beitragen, durch sein Verständnis und seine einstellung, die eigene Gefühlswelt mit zu Prägen und zu verändern/erforschen. Man nennt das Liebe, weil der Mensch diese Fähigkeit eines anderen Menschen "ahnen" kann. Er kann es aber auch erlernen oder besser gesagt erfahren, dann verliebt er sich auch. Dein Onkel ist also de facto in sein Instrument verliebt. Und was man liebt, lässt man nicht aus den Augen :-) Wie du schon erwähnt hast ist Musikreproduktion auch schon zum Fetisch geworden. Und Fetisch ist für mich die reine Beschäftigung mit einem System, das eigentlich nur den Zweck hat, ein Ziel zu erreichen. Anhänger eines Fetisch jedoch "entfremden" das System zum Ziel. Sie pervertieren es. Das ist etwas, was mich z.B. nicht sehr anregt, denn hierbei tritt man auf der Stelle. Wer also einen Lautsprecher als Objekt der Begierde oder als Fetisch betrachtet, ist m.E. in einer Betrachtungsweise "gefangen", die ihm den Blick auf grösseres verwährt. Daher meine Aussage: Die Anlage (das System) muss sich aus dem Wahrnehmungsbereich entfernen können. Wenn deine LS das können, dann ist es ja gut. Mit deiner Philosophie drückst du ja auch genau das aus. Spass am Musikhören. Nicht Spass am Lautsprecher-glorifizieren. Übrigens ist mir das Wort HighEnd nur deshalb zm greul geworden, weil es direkt in Verbindung mit dem Fetisch steht, den ich kategorisch ablehne. Zumindest ist das die Überzeugung, die man unweigerlich gewinnt, setzt man sich mit dem Thema eine Weile auseinander. Deswegen habe ich ja auch gesagt, dass die Rezipienten der musikalischen Gefühlswelt falsch erzogen sind. Fetisch bedeutet Geld. Und Geld an sich ist ja auch schon zum Fetisch geworden. Ich hoffe, nicht für dich :-) Ich arbeite in der Finanzbranche. Das heisst, ich versuche den Weg des Geldes genau zu verfolgen und wo und wie man daran arbeiten kann, es zu vermehren bzw. es möglichst effektiv einzusetzen. Ich bin dadurch schon mehr als ich will mit dem Thema Fetisch verbunden. Ich arbeite an einem System, welches entfremdet ist. Eine weiterer tragischer Moment in meinem Leben; aber auch das werde ich noch ändern. Gruss Burns BTW: Ich hoffte mit "nicht allein stehen" lediglich darauf, dass es noch Menschen gibt, die versuchen über den Tellerrand hinauszublicken. Ich will ja nur zum Denken anregen. Ich kann und will niemandem Vorschreiben, was er zu denken und zu glauben hat, denn dann wäre ich ja spiessig. .. Hat sich jemand schon mal Gedanken über die Bezeichnung "spiessig" gemacht ? Ist es dabei jemandem aufgefallen, dass man niemanden DIREKT spiessig nennen kann, ohne genau in diesem Moment selbst spiessig zu sein ? Es geht nur indirekt.
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...hallo Der Frankie, du hast nicht nur gar nichts verstanden sondern du bist auch noch so infam und möchtest dein unverständnis gegen mich verwenden. STOP ! Bis hier her und nicht weiter. Herr Hansen macht seine Sache an sich sehr gut. Nur er LÜGT den Leuten was von Live in die Tasche und das einzige was er macht ist doch WÜRZEN. Er würzt so, dass es z.B. DIR gefällt. Aber nicht nur dir sondern auch vielen anderen, die sich das Leisten können. Ich versche mich zu erinnern, dass du mal schriebst du wärest bei der Bundeswehr? in der Nachrichtentechnik gewesen. Ist das dann soo schwer für dich zu verstehen ? ICH REDE PHONOSOPHIE NICHT SCHLECHT !!! Das Produkt ist sehr gut. Es scheint hier immer wieder nicht anzukommen, was ich eigentlich klarmachen will: Der KLANG des analogizer oder wie auch immer man das Kind genannt hat HILFT dem Menschen, die Emotionalität der Musik besser zu entschlüsseln, weil er Wärme und Glaubhaftigkeit zugibt. Wenn du einen Musiker sehen könntest, wie er hinter einer Glasscheibe mit seinem kompletten Herz und seiner Seele singt, weil er etwas ausdrücken möchte und auch tut, dann könnte der Klang durch die Scheibe auch schei_sse sein, du würdest trotzdem die gleiche Emotionnale Stimmung erlangen können. Das Beispiel ist in dem letzten und in diesem sche_iss Satz bereits enthalten. Woher willst du aber wissen, dass die Würze in Hansens Produkten immer die für die emotionale Grundhaltung des künstlerischen Beitrages richtige ist ? Solange man Musik lediglich mit Spass verbindet geht das. Aber was ist mit kalter und emotionsloser Musik ? Was ist mit wütender und beissender Musik ? Vielleicht will ich meine Gefühle ja mal in diese Richtung von der Musik gespiegelt bekommen. Dann aber bitte ohne Analogizer. Kann man Hansens Geräte auch auf Normal stellen ? Die Würze rausnehmen ? Wie würde ein Künstler denken, wenn du seine Musik post Studio nochmal nachwürzt ? Ich bekomme immer einen Anfall, wenn man mein Essen nachwürzt, wenn ich es mit einer Idee gekocht habe... Aber bei den meisten Essen ist es mir egal, da sie nur der Nahrungsaufnahme dienen und verträglich sein müssen. Hansen ist kein Koch, denn er macht keine Musik, aber er hält sich für einen. Das ist das Problem. Gruss Burns
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Hallo Horst, ich wollte dich nicht verärgern. Du hast recht, wir gehen konform, dass das System als solches verschwinden muss, damit ich mich der Musik als nächstes System widmen kann. Diese an sich muss verschwinden können (Ich nehme ja z.B. Jazz beim Abhören nicht mehr permanent als Jazz wahr), damit ich mich dann dem Gefühlsausdruck des Musikers widmen kann. Wenn dieses System (Gefühlssprache verstehen/lesen und nacherleben) dann auch noch verschwindet, dann befindet man sich in einem Trance-ähnlichen Zustand. Der Sender kann mich dann direkt manipulieren und das erfordert das sich darauf einlassen und das Vertrauen des Rezipienten. In diesem Punkt sind uns native Völker und Technojünger voraus. Sie können ALLE Systeme adaptieren für den Zweck, das höchste Gefühl zu erleben. Warum können das HighEnten nicht mehr ? Weil sie pervertiert sind. Sie wissen nicht mehr, was der Zweck der musikalischen Darbietung ist. Er ist nicht das Medium sondern die Botschaft :-) Also viel Spass in der Welt der Gefühle Gruss Burns BTW: Die Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen wird also durch verschiedene Kanäle erreicht. In der Disco ist es die Location und die Gemeinsamkeit. M.E. kann hier ein entscheidender Vorteil durch das Anbieten von Erklärungshilfen erfolgen, wie z.B. Bilder (DVD; VCD) oder auch der direkte/indirekte Kontakt mit dem Künstler mit dadurch einhergehendem Verständnis für seine Gefühlswelt. Nachdem ich "gesehen" habe (Musikvideo) wie kommerziell die Red Hot Chili Peppers geworden sind, kann ich ihre musikalische Gefühlswelt nicht mehr verstehen, da ich sie bei dem neuen Song mit der alten in Verbindung gebracht habe und jetzt herb enttäuscht wurde. Der Kanal "reine" Audiowiedergabe ist also dadurch beschränkt, dass ich WICHTIGE Zusatzinfos nicht bekomme. Vielleicht geht es ja manchen Menschen ähnlich, denn langsam glaube ich, das ich hier ganz schön alleine stehe mit meiner Auffassung von Musik... :-( Gruss Burns
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Hi Marc, und da ist die Perversion von Hifi belegt: Eine Elektronenröhre für 2 Kilomark. Es mag Musikinstrumente geben, die aufgrund ihrer Beschaffenheit den Künstler dabei unterstützen, seine Gefühlswelt mitzuteilen. Aber eine Röhre ist kein Musikinstrument, dass zur Gefühlsäusserung bzw. deren Ausdruck verwendet wird. Es ist ein Bauteil, dass diese Gefühlswelt wiedergeben soll. Und jetzt kommen wir m.E. zum Wesentlichen: Je erfahrener ein Rezeptionist mit einem vermittelten Gefühl ist aufgrund historischer oder erklärender Tatsachen, desto weniger umfangreich muss die reine Information für ihn sein. Er kann "zwischen den Zeilen" lesen. und er adaptiert Fehler des Systems um das System als solches nicht mehr zu erkennen (denn das wäre störend). Deshalb halte ich es für sinnvoller, z.B. optische Unterstützung bei der Musik zu leisten, z.B. via Video-CD oder DVD. Die Gefühlswelt eines Lindsey Buckingham via DVD "the Dance" kommt so was von direkt und nachvollziehbar (zugegeben der Ton ist auch sehr gut), dass es dem Rezipienten erstaunlich einfach fällt, dieser zu folgen. Freunde von mir haben bei dem Stück "Big Love" keinen Muckser gemacht, weil sie direkt in die Gefühlswelt des Musikers blicken konnten. Das ist umso schöner, wenn diese dann auch noch die eigene im Moment des hörens spiegelt. Fassen wir zusammen: Sich mit dem System Hifi als solches zu beschäftigen um ein stärkeres Empfinden für die Gefühlswelt des Interpreten zu erreichen ist m.E. nur bedingt sinnvoll. Also ist auch ein reines Beschäftigen mit der Frage klingt Röhre besser als Transistor eigentlich widersinnig, da das dem System übergeordnete Ziel (zumindest mein Ziel) dabei nicht beachtet wird. Sinn würde es einzig und allein machen, sich mit der Musik zu beschäftigen. In meiner radikalen Konsequenz würde das bedeuten, dass ich mich entweder VOR Abhören der Gefühle (Musik) über die Absichten des Interpreten informiere (vielleicht lerne ich ihn ja kennen) oder wenigstens den Kanal "Seheindruck" geliefert bekomme, damit ich es einfacher habe ihn a priori zu verstehen. Man kann sich auch auf eine Musik "einhören". Diese versteht man dann im Laufe der Zeit besser, bzw. kann sich auf ihre Gefühlsvermittlung besser einstellen. Bsp Fernsehen: Wenn bei einem Drama der Protagonist stirbt und alles heult, dann heult man eben mit, weil sich die Gefühle direkt über das Bild in Verbindung mit dem Ton und der Geschichte zu einem Gefühls-Inhalt verbinden. Sicherlich ist die Handlung im Film historisch aufgebaut und lässt uns daher schon viel empfänglicher für die Gefühlsassoziation werden. Wichtig ist: die Gefühlswelt wird durch hinreichende Deskription sehr gut verstanden und kann verarbeitet werden. Und die Film-Wiedergabe ist ja bekanntlich i.d.R. nicht sehr HighEndig :-) Bei reiner a priori Audiowiedergabe nur sehr schwer möglich. Bei einem Buch denken wir uns die Bilderwelt; die Buchstaben verschwinden und die Geschichte tritt in den Vordergrund. Das System Buchstaben-Wörter-Sätze wird als solches negiert. Bei reiner Audiowiedergabe schwierig, da die fehlende Bildinformation durch die Musik nicht immer ausreichend beschrieben ist. Ich sehe nicht ob der Musiker gerade schlecht oder gut drauf ist, oder Wut oder Liebe ausdrückt, ich muss es erhören und das allein ist schwierig. Gruss Burns
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Hi Wolfgang, Es geht ums WOLLEN (habs extra gross geschrieben) Man muss es eben zulassen, die Fähigkeit zunächst bewusst nutzen, dass man adaptieren KANN. Die Frage nach dem "wie weit" ist rein philosophisch. Wichtig ist doch, dass das System als solches nicht mehr erkennbar sein darf. Die eigentliche Verfälschung tritt ein, wenn das übergeordnete Ziel gefährdet wird, d.h. die Stimmung/Gefühlswelt des Interpreten nicht mehr der rezipierten Stimmung entspricht. Und das kann m.E. je nach Übung schon durch ein Kofferradio geschehen. Es gab einmal das Beispiel, dass ein Dirigent? zum Abhören ein Kofferradio benutzt und hoch zufrieden ist. Er hat das System Musikwiedergabe NICHT als solches wahrgenommen, da er ja wusste, auf was er hören musste. Seine Gefühlswelt kann auch durch weniger Treue (HiFi) genau der Gefühlswelt der Interpreten folgen. Hier ist m.E. auch die Komponente Erfahrung als wichtiger Bestandteil des Hörens mit impliziert. Es wäre also wichtiger, Musik wieder als Spiegel der eigenen Gefühlswelt zu erleben. Und da muss ich zugeben kann man die volle Gefühlswelt der Interpreten nur erleben, wenn die Wiedergabekette keine grossen Fehler macht, die dieses Ziel gefährden (Also doch Hifi), sofern man die Originalwiedergabe nicht kennt, also daraus nicht lernen konnte (wichtig!!). Beispiel: niemand wird in der Lage sein, eine Abkürzung zu verstehen, wenn er keine Ahnung vom Original (Orig.) hat. Er weiss ja nicht, welche Information weggelassen wurde bzw. verändert wurde und kann daher auch keinen Algorhytmus für die Wiederherstellung ableiten. Schlussfolgerung: Musik erleben ist das darauf einlassen, dass eine andere Person/Personen meine Gefühlswelt verändern darf. Die Fähigkeit einer Reproduktionskette dieses zu vermitteln kann durch die Fähigkeit des Menschen der Adaption von Fehlern in der Wiedergabe erhöht werden. Je weniger Erfahrung ich mit der absendenden Person/Stil im unverfälschten Zustand habe, desto höher sind die Anforderungen an eine unverfälschte Wiedergabe, die mir eine Erfahrung a priori erlauben könnte. Maximum ist das Original selbst. Minimum ist die Erinnerung an das Gefühl mittels weniger Hilfen. In jedem Falle darf das System dem Erlebnis/der Gefühlserregung nicht im Wege stehen, was subjektiv stark variieren kann. BTW: Truman war in seinem Film ja mächtig weit vom Original entfernt. Aber er konnte auf das Original schliessen, da die Existenz des Systems für ihn erkennbar war und ihn das gestört hat. Wäre sein einziges Ziel ein bequemes Leben gewesen, er hätte das System nie erkannt. Hätte er mehr Erfahrung mit dem Original gehabt, er hätte das System sofort erkannt und sich auf adaption einlassen müssen um das unterstellte ziel (bequemes Leben) zu erreichen. Dafür hätte das System aber nicht diese perfektion gebraucht. :-) Gruss Burns
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Hallo Horst, dass fiel mir nur schwer, weil ich mal ein Bild von dir in der Stereo? gesehen habe. Da hast du ganz schön alt ausgesehen...danach hatte ich den Kniggemässigen-Generationen-Konflikt... :-) , SPASS....bin halt noch ein Jungblut im Vergleich... Freut mich, dass ich mit dem Glutamat Schmunzler erwecken konnte...ich mag Vergleiche, die es plastischer machen; meine Denkschemata sind meistens haptischer und optischer Natur. Reiner wissensinput durch lesen oder hören geht bei mir nicht so gut. Auch hier haben wir wieder einen "Fehler" den ich aber durch die verschiedenen Möglichkeiten des lernens wieder kompensieren kann :-) Zu deiner Unternehmensphilosophie: Spass korreliert ja direkt mit meiner Erkenntnis vom kompensieren der kleinen Fehler in Zusammenhang mit dem übergeordneten Ziel, nämlich dem Musikerleben/ -hören. Aber wie schon gesagt: Die Wiedergabekette MUSS sich aus dem Wahrnehmungsbereich entfernen, also deren Existenz MUSS verschwinden, damit ich mich nur auf die Musik einlassen muss/kann. Ist das der Fall, wäre die Kette perfekt. Falsch ist m.E. aber die Kausalkette: Ich habe Spass an der Musik, also schreibe ich das der Technik zu, weil sie ja so perfekt funktioniert. Der Umkehrschluss ist fatal, drückt aber m.E. die pervertierte Haltung der Komsumer aus, die ja die Musik mehrheitlich aus der Retorte kennen/ erleben. Niemand würde bei einem Livekonzert, dass ihm keinen Spass macht schlussfolgern, dass die Instrumente schei.... waren, oder ? Aber bei hifi soll das so sein ? Ich möchte deine Philosophie nicht untergraben, denn sie ist ja richtig, nur die angebotene Rückkopplung ist falsch: Spass soll die Musik an sich machen und nicht das Musikhören. (Ich denke aber, dass du es sogar so meinst bzw. aus deiner Antwort veruche ich genau meine Geisteshaltung herauszulesen, könnte aber deinerseits noch ein bisschen stärker formuliert sein :-) ) Dass Lautsprecher sich aus der Reproduktion entfernen sollen bedeutet im übertragen Sinne ja auch, dass sie sich aus dem Wohnambiente entfernen sollen. LS, die nicht kompensierbare "Fehler" im Wohnambiente verursachen sind eben genauso falsch für die Ästhetik wie LS die nicht kompensierbare "Fehler" im Klang machen für die Musik. Diese Regel wird m.E. aber noch zu wenig beachtet, ausser von z.B. B+O, T+A (kopieren die die alten Braun-Anlagen oder gibts da andere parallelen ?) und natürlich auch HGP ;-) Fassen wir zusammen: Aphorismus: Die Hingabe an eine Sache kann durch das Erkennen der Existenz des zugrundeliegenden Systems beeinträchtigt werden. Existenz jedoch wird durch fehlende Veränderung negiert. Unser Gehirn reagiert übrigens nur auf Veränderungen :-) Die Frage ist nur, was SOLL sich verändern. Doch immer nur das letzte Glied in der Kette, und das ist nicht mal die Musik an sich, sondern die eigene Gefühlswelt, die durch den Interpreten moduliert wird. Insofern ist die Musik das System, dessen Existenz negiert wird, sofern sie gut ist :-) (Bei z.B. Heavy Metal "bemerke" ich nicht die Musik, sondern das Gefühl von Stärke, Hass, Verständnis etc. und lasse mich davon modulieren/ mitreissen/ in Stimmung versetzen) Wäre ich ein Hersteller eines Systems, ich würde damit werben, dass es für den Anwender nicht existiert. Gruss Burns
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Hi Dirk, ich denke der CD 2 ist gar nicht sooo teuer. Da gibt es ja schlimmere. Wenn man allerdings bedenkt, dass es sich ja um einen Marantz? mit Glutamat handelt... Ich kenne allerdings die Preisdaten und Leistungsdaten der Marantzplayer im Vergleich zum CD 2 nicht. Glutamat gibts bei Reussenzehn für 850 Mark in Chrom mit goldenen Knöpfen. Mit der Klangverfälschung ist das ja so eine Sache. Nicht zuletzt durch dieses Forum bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass vom Zeitpunkt der Aufnahme (im Prinzip ja schon der Wiedergabe des Originals -> durch verstimmte Instrumente oder verstimmte Interpreten :-) oder verstimmte Tonings :-) ) bis zur Wiedergabe wahrscheinlich alles immer wieder mal verfälscht und dann wieder geradegebogen wird. Nicht nur der Link zum Aufnahmemythos bei SAC? hat zu dieser Erkenntnis beigetragen... Gruss Burns
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eins habe ich aber hier noch nicht gesagt: Die auf Retorte gebannten Schallereignisse haben ihrerseits ja schon genügend Fehler mit eingebracht. Jetzt ist es natürlich schwierig abzuschätzen, inwieweit wir uns beim abhören vom Original entfernen WOLLEN, ohne das objektiv betrachtet als zu starke Adaption an das falsche durchgehenlassen zu WOLLEN. Beispiel: Film: Truman-Show mit Jim Carey Gruss Burns
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Hallo Daniel, ich denke du hast meinen Erklärungsversuch von Adaption verstanden. ich kenne eiren Disput in früheren Threads nicht und ich habe erlebt, wie du meine Intentionen schon misinterpretiert hast, aber diesmal triffst du ins Schwarze. Leider jedoch kenne ich auch die Fehlerquellen der Analogwiedergabe nicht erschöpfend um hier einer Diskussion stand zu halten. Auch weiss ich nicht, ob und warum Röhren Einschwinger produzieren (und Transistoren nicht?). Wichtig ist nur: man muss mit den Fehlern leben können. Und nur da gibt es individuelle Toleranzen, die - und das ist m.E. vor allem das Werk der Hifi-Hersteller und derer Publizisten - stellenweise stark pervertiert sind. Gruss Burns
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Hi Wolfgang, den Fehler in die richtige information zu übersetzen kann das Gehirn natürlich nicht. Aber es kann den Fehler ausblenden, wenn es nicht zu sehr störend ist. http://www.uni-mannheim.de/fakul/psycho/ir...Endfassung.html Diese eigenschaft sollte man sich zunutze machen und fehler als solche akzeptieren lernen... Gruss Burns
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Hallo Frankie, ich will dir ja nicht zu sehr ans Bein pinkeln, aber ich habe es glaub ich sehr transparent und plastisch gemacht. Vor allem mein Glutamat Vergleich veranlasst mich zu einem gewissen Stolz. ;-) Herr Hansen baut nicht die "besten" Geräte. Er würzt nur sehr gut und diese Würze vertragen wir Menschen extrem gut. Und DAS ist seine Erkenntnis. Doch er behauptet nciht zuletzt in seinem Infomaterial, das ich gelesen habe (ich wollt das Zeugs doch auch gleich haben; den BiAmp), dass er Unsummen für die Forschung ausgeben musste. Persönlich sagt er dann aber die Koch-Sprüche und das korreliert sehr gut mit der Erkenntnis, dass er mit Glutamat würzt, weils eben gut schmeckt und glücksgefühle auslöst (siehe Links)... Entweder er hat fehlgeforscht oder er lügt. Auf jeden Fall sind 8000,-- Mark (achttausend) für einen Impuls 2 wirklich nicht billig. Du bekommst doch einen Player, der lediglich auf der Basis eines schlanken Tunings, guter Netzversorgung und vor allem viel GLUTAMAT fusst. Dafür halte ich es zu teuer. Aber wenn er billiger wäre, keiner würde ihm die Qualität abkaufen. Das ist ja das doofe. Glaubst du wirklich Linn müsste den CD12 für schlappe 35000 MArk anbieten. Die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ich hab ihn gehört. Sicher, toll, aber eben nicht soooo viel toller als ein Phonosophie z.B. höchstens weniger Glutamat. Die können aber wenigstens behaupten, dass sie in der Entwicklung von HighEnd Schaltnetzteilen irgendwie beteiligt waren und halten ihr "Softwaregheimnis" für den Wandler oder irgendwas als mystischen Faktor bereit. Hier läuft die gleiche Schweinerei wie bei Herrn Hansen. Aber wer ist der leidtragende ? Der unbedarfte Hifikäufer mit vieeeellll Geld. Kauf dir einen Analogizer und du hast das Glutamat in Tüten.... Kannst ihn ja Hansen abkaufen, kannstaber auch bei Reussenzehn vorbeischauen http://www.reussenzehn.de er nennt ihn Living Room. ist eine Röhrenschaltung, die das Obertonspektrum nach Gusto verändern kann. Hier kann man wieder an Knöpfen drehen, wie früher, bzw so, wie es ALLE Tonings ja auch machen um den Klang zu verändern, eben nach gusto. Gruss Burns
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Hallo Horst, ich bleib dann mal beim du. Das Problem an diesem Medium ist, dass man keine Körpersprache und keine Stimmschwankungen erkennen kann, also Ironie von Zustimmung nicht unterscheiden kann. (Ich kann es noch nicht, hab erst seit 6 Monaten einen Computer; hab lange gebraucht, die Technik als Medium denn als Hilfsmittel zu akzeptieren) Ich nehme also an, du mochtest meinen Beitrag wirklich. Das freut mich sehr, aber du hast eine Frage unbeantwortet gelassen: Worin besteht denn deine Unternehmensphilosophie ? M.E. wird zu sehr auf kategorische "einzel" Bestleistungen gezielt als auf ein stimmiges Gesamtkonzept mit dem ich *leben" kann. Dadurch erklärt sich m.E. auch der "Erfolg" von B+O oder Bose. Die Kunden können damit leben und zwar lange. Bose machte immer mächtig rumms und das ist dem Menschen eben doch am liebsten, da es wärme und Geborgenheit vermittelt. B+O sieht halt doll aus (Geschmackssache) und repräsentiert für den Käufer halt am besten seinen Pen... sorry Lebens-Status. DAS ist den Menschen wichtig. Was ist jetzt dein Part ? Gruss Burns
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Hi andi, ich meine ja nicht 30 cm Chassis sondern Abstand der Chassis. (Kann ja auch mehr sein...bündelt der MSW nicht so fies, der wäre doch ideal :-) ) Und bei 80 Kanälen...ist doch erreichbar... Wenn du lust auf tel hast sms mir deine nummer auf 01738321683... gruss burns
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Hi Andi, warum nicht ? (siehe meine Antwort auf Kobe) Gruss Burns
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Hi Frankie, also ich muss sagen, die Phonosophie-Vorführung auf der HighEnd2000 war mit die überzeugendste überhaupt. Dass du einen Impuls dein eigen nennst und ihn gut findest, kann ich sehr gut verstehen. Auch die BiAmps sind m.E. musikalisch die Wucht. Aber: Man kann es nicht verleugnen und Herr Hansen gibt es ja auch zu: Es wird getrickst, allerdings getrickst zugunsten der menschlichen Psyche. Die Musik über eine Phonosophie-Anlage wird deutlich "erträglicher" dargestellt als über so manche andere Kette. Für mich ist der einzige Wermutstropfen der Preis. Der CDP kostet in einer vernünftigen Ausbaustufe schlappe 8 Kilomark und geht dann bis 20 Kilomark. Für eine Forschung, die allein herausbrachte, dass man eine stabile Stromversorgung und ein wenig Obertöne braucht, erscheint mir das relativ viel. Herr Hansen hat es mir ja dann auch direkt ins Gesicht geschleudert: "Ein gutes Essen entsteht ja auch nicht, wenn sie nur die besten Zutaten verwenden; auf die Fähigkeit des Kochs kommt es an, die Zutaten nach Gusto zusammenzumischen" Damit hat er für mich seine Haltung ausreichend demonstriert. Er ist der Chefkoch und sein Produkt ist nach Gusto komponiert worden. Aber muss er denn unbedingt ein 10 Sterne Lokal betreiben ? Sein Trick ist ja nicht das allerbeste zu einem Gemisch der absoluten Unerreichbarkeit zu kreieren, sondern er nimmt reichlich Glutamat, weils dann jedem schmeckt....schade eigentlich... (Das ist übrigens der Grund, warum es uns beim chinesen immer so lecker schmeckt und wir nie genug bekommen können: Glutamat !) http://195.170.124.152/archiv/2000/02/01/ak-ws-na-13919.html http://www.mpibpc.gwdg.de/abteilungen/293/...8/glutamat.html Ich ziehe da eine deutliche parallele !!! und finde es eigentlich unlauter und überteuert. Gruss Burns
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Hi Kobe, bin zwar kein Toning... ...aber wenn ein Klavier neben einem Cello spielt, löschen dich dann nicht auch manche Frequenzen aus ? Und wenn ich diesen Sumpf dann an einer Stelle x abnehme und in seiner Summe (Fläche) an einem anderen Ort an Stelle y wiedergebe, was passiert dann ? Ich hoffe, wir werden überhaupt gelesen, denn die Idee keimt schon eine Weile in mir... Gruss Burns
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Hi Andi Aber gehen würde es, oder ? Wie weit ist eigentlich die Lasertechnik ? Ich las mal, dass Laser Schwingungen sehr präzise messen können (allerdings von Festkörpern). Auf was kann ein Laser alles einwirken um es in Bewegung zu versetzen (wahrscheinlich eine Energiefrage)... ...Holzweg ?... Gruss Burns BTW: bei einer Mikro/LS Flächenausdehnung von 30cm (Chassis sind ja auch grösser) und einer "Schallwand" von 3m x 2,5m wären es nur noch 80 Kanäle...machbar oder ? Müssen ja nicht alle 96 Khz 24 bit können. Man errechne mal die Datenmenge...bei 320 Kbit/s MP3
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Hallo Daniel Analog, ich sehe meine Erkenntnis als eine Abkehr von einem Zustand, der mich bis Dato, zwar schon um Potenzen gemildert, in einem Abwärtsstrudel gefangen hielt. Mir kommt nun schmerzlich die Erinnerung, dass ich auch, besonders im Manger Thread, zu tief im Sog gefangen war. (Trotzdem halte ich die MSW für einen sehr guten LS, gerade weil er m.E. weniger Fehler macht, die ich locker kompensieren kann. Allerdings fehlt dazu die Langzeiterfahrung !!!) Meine Entschuldigungen dazu habe ich ja bereits veröffentlicht und meine technischen "Verfehlungen" hatte ich durch meine fehlende Sachkenntnis in Verbindung mit einem sehr sehr agressiven Stil der Informationsbesorgung erläutert. Aber: Ich habe die Informationen, die ich wollte und ich habe sie verarbeitet !!! Meine Erkenntnis stelle ich hier nur zur Verfügung, ich mache sie nicht zum kategorischen Imperativ. Und es liegt mir fern, irgendjemanden mit dieser in den Allerwertesten zu treten. Es soll nur zum nachdenken anregen. Gruss Burns BTW: Es stünde manchen Teilnehmern wirklich gut, würden sie mal ein wenig von ihrer Arroganz ablassen... ;-)
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Hi gh, leider nein. Meiner Meinung nach und meiner Erfahrung nach muss man eigentlich nur erkennen, dass der Mensch Fehler ausblenden kann, sofern sie ihn nicht stören. Diese Schwelle ist natürlich bei jedem Menschen anders und leider auch durch äussere Einflüsse pervertiert (Hifi-Magazine etc.). Du sprichst von einem objektiven Ideal. Das gibt es nur im Original. Das weiss ich nicht zuletzt bestätigt durch die Informationen der Teilnehmer hier. Raum lässt da nur noch eine grundlegene Änderung der Reproduktionstechnik, die es entweder nich nicht gibt oder nie geben wird. Das subjektive Ideal reicht vom Kofferradio bis zur ewigen Suche nach dem heiligen Gral... ...deshalb gibt es keine direkte Antwort auf die eingangs gestellte Frage. Gruss Burns