Jump to content
HiFi Heimkino Forum

Michael G

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    176
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle erstellten Inhalte von Michael G

  1. > was spricht denn dagegen "Raum" (was auch immer darunter verstanden wird z.B. Nachhall) zu hören? NIX! Schönes WE, Michael
  2. Hi Meiler, ich weiß, ich habe mir auch mal eine CD gebrannt und spätestens ab 256 kb wird's richtig eng. Ich vermute, mit den meisten verwendeten HIfi-LS gibt das auch nix mehr mit Unterschieden, allerdings mit einer alten Spendor...;-). Den Grad der Kompression kann ich nicht bestimmen, aber wenn man Zeit hat, sich einzuhören, die Stücke im Original kennt und bliebig oft hören kann, dann kommen doch ein paar Unterschiede zum tragen. Z.B. habe ich neulich eine aus mp3s (128 kb) erzeugte CD gehört, da war überhaupt kein Raum. Der Klang war platt zwischen den LS, alles was "überstand" wurde 'rausgerechnet. Schönen Gruß an die Tastatur ;-), Michael
  3. Ich habe gehofft, nach dem berüchtigten Blindflug zum Thema "mp3 oder Original ist eh' kein Unterschied" wäre es gut, aber anscheinend verlangt der komprimierte Zeitgeist neues Futter. Aber wenn der Henkelmann oder der DVD (Video)-Player bestätigt werden muß... Vom CD ROM im PC als alleinige Quelle ganz zu schweigen. kopfschüttel, Michael
  4. Tonabnehmer sind eine Nummer für sich. Ich glaube, es gibt da nix empfindlicheres. Was natürlich nix entschuldigt. Und das der gute U.M. mittlerweile als Pressekontakter bei Linn Deutschland beschäftigt ist, erklärt eigentlich Deinen Einwand ausreichend ;-). Camtech war eher in die Kategorie "mittelklein" einzustellen. Schon allein deshalb, weil es die Marke nur in D + A gab. Im Rest der Welt hiessen die Geräte audiolab. Hersteller war C ambridge S ystem T echnologies, jetzt TAGMcLaren Audio. Seitdem heissen die Geräte auch so. Aber seit der Püllmanns denen die Brocken hingeworfen hat, spielen die auf dem deutschen Markt eher keine Rolle mehr. Die wahrgenommene "Größe" einer Marke hängt eben sehr stark von der Präsenz und die wiederum vom Vertriebs- und Marketingkonzept ab. TAGMcLaren hat anscheinend keins von beiden...;-). Gruß, Michael
  5. Hab' mal den Kindern die PS 1 geklaut und in einem stillen Moment angeschlossen. Ergebnis: kannste vergessen. Hat gespielt, ich habe auch die Musik wiedererkannt. Aber der Raum war nur noch halb so breit. Alles "kompakt" im Sinne von zusammengequetscht. Damit war die Sache erledigt. Mich hätte mal eine Xover-Messung interessiert... Schönen Gruß, Michael
  6. Hi Stromgitarrist, Kleinstserienprodukte hatte ich bisher ausser einem alten Audio Linear Plattendreher eigentlich nicht. Immer so dazwischen, wobei die Spendor BC1 MkIII wahrscheinlich - abgesehen von Kabeln - die geringste Auflage hatten. Aber da ist die Qualität absolut konstant - war ja auch Sinn der Sache. Ich habe neulich mal 'ne MkII aus den Siebzigern gehört, die klang tatsächlich etwas anders. Und wenn jemals was 'dran sein sollte, Püllmanns sitzt auch in Köln, da stehe ich dann auf der Matte... Schönen Gruß, Michael
  7. Einspruch, mir ist kein Fall bekannt, wo es Rückrufe von (hochwertigen) Hif-Geräten von Großserienherstellern gegeben hat. Wohl aber verschiedene bei Kleinherstellern. Ein Kleinsthersteller wie Lindemann scheint von seiner eigenen Genialität zu leben oder keine vernünftige Qualitätsicherung zu haben. Abgesehen davon, daß der Hersteller vielleicht den Überblick verliert (ich habe das auch aus anderer Quelle von Lindemann Verstärkern gehört), wissen die Kunden bei diesem "Konzept" nicht, wo sie eigentlich 'dran sind, bzw. welchen Evolutionsstand des Geräts sie letztlich kaufen! Hier heißt das schlicht CD1 != CD1! Könnte sogar durchaus unterschiedlich klingen. Und dafür ist der Spaß einfach zu teuer. Bei einem Großserienhersteller wird anders kalkuliert und anders entwickelt, das vorgegebene Budget spielt eine größere Rolle. Egal, ob gut oder schlecht, aber es wird nix auf den Markt gebracht, was nicht vernünftig getestet worden ist. Mein Lieblingsbeispiel - hier auch schon mal geschrieben - ist der Fall Philips LW für CDPs. Philips und Marantz werden dierekt bedient. Die diversen Fremdhersteller kriegen auch Philips LWs. Aber nicht direkt von Philips, also dem Hersteller, sondern per zwischengeschalteter völlig getrennter Vertriebsfirma. Das ist ja an und für sich kein Kriterium, wenn es nicht immer wieder die Gerüchte gäbe, das Philips und Marantz eben die "guten" LWs selber nehmen und die Fremdhersteller die "anderen" kaufen können. Daher kommt wahrscheinlich auch der manchmal recht schlechte Ruf von Philips LWs. Geknallt hat die Sache vor ein paar Jahren beim Camtech CDP. Die hatten alle ein Standard Philips LW (wie übrigens diverse andere hersteller auch). Gab's auch bei Marantz. Bei Marantz hat's auch problemlos funktioniert (tut's in meinem älteren CD 63 KI immer noch). Bei Camtech hat's nach kurzer Zeit unisono nicht mehr funktioniert. Püllmanns hat, als die Sache bewiesen war, damals sofort *alle* ausgelieferten CDPs - egal in welchem Zustand - durch Neugeräte mit geändertem LW ersetzt. Andere Hersteller, die exakt dieselben Probleme hatten, haben nur auf Zuruf, also auf konkrete Kundereklamation einzeln reagiert. Anderes Beispiel: Netztrafo. Ein bekannter High End CDP-Hersteller aus Italien bot bis vor kurzem (dieses Jahr) sein 1.500 Euro Einstiegsmodell mit einem schwächelnden Netztrafo an. Der Zulieferer, ein Bauteilespezialist, hat den CDP-Hersteller darauf hingewiesen, er kennt sich schließlich aus mit diesen Dingen. Der CDP-Produzent nahm das trotzdem in Kauf. Irgendwann hat der Vertreib die verbliebene Geräte eingesammelt und zum Aufrüsten geschickt. Beides wäre bei einem Großserienhersteller *nicht* passiert (behaupte ich bis zum Beweise des Gegenteils). Schönen Gruß, Michael
  8. Was fällt einem dazu ein: >Unglücklicherweise gibt es wohl mehrere Version von CD1: ... Das zeugt nicht unbedingt von professioneller Konzeption und Fertigung, sondern eher von Bastelei auf Zuruf. Also konstante Qualität scheint mir das nicht zu sein. Hoffentlich hat der gute Herr Lindemann wenigstens selber noch den Überblick, was wo verbaut ist. Ich würde bei solch einem Hersteller jedenfalls nix kaufen, auch wenn die Test immer recht gut sind. Bezieht sich diese "Variantenfertigung" eigentlich auch auf andere Produkte der Marke? Und - noch wichtiger - hat das klangliche Unterschiede zur Folge (Marke: Seriennummer 1..20 kannste vergessen, 21 ff geht so, 101 ff schon besser....)? kopfschüttel, Michael
  9. 'Morgen Oliver, die Antwort ist - wie immer - ein herzhaftes "Sowohl als auch"! Es gibt Bastelhersteller, da unterscheidet sich Verstärkermodell A mit der Seriennummer #0004 deutlich von seinem Bruder mit #0011, und es gibt Großserienproduzenten, die haben eh' noch nie gewußt, was sie eigentlich tun...;-). Aber um auf das eigentlich Thema zurückzukommen, der PM 14 KI für den geschrieben Preis ist sicher ein Top-Angebot und ein Kauf erwägenswert, wenn man einen Verstärker sucht. Schönen Gruß, Michael
  10. Da sind wir ja einer Meinung ;-). Interessant - auch optisch - sind allerdings auch Ständer aus Plexiglas. Die sind recht leicht und stabil, allerdings auch ziemlich teuer. Für meine BC1 gibt es welche, die bisher allerdings an der "Finanzverwaltung" gescheitert sind :-(. Ein Trümmer aus Marmor dagegen ist zwar repräsentativer, aber keineswegs besser, eher im Gegenteil. Mit Holz macht man jedenfalls nix verkehrt, vorausgesetzt, die Teile sitzen wirklich fest zusammen... Gruß, Michael
  11. Da muß ich mal widersprechen. >> Ich bin persönlich kein Freund von Holz LS-Ständern, weil sie recht viel Eigenleben haben. Meiner Erfahrung nach sind stabile Ständer aus Holz, am besten eine Hockerform mit vier Beinen, die leicht nach aussen weggehen, oder evtl. auch Plexiglas, anderen Materialien vorzuziehen. Insbesondere wenn Metall im Spiel ist, z.R. Rohre, sollten die LS trozdem auf einer Holzplatte ohne direkten Kontakt zum Metall stehen (Silikon oder Moosgummi dazwischen). Auch wenn es heute hübsche Metallkonstruktionen gibt und ich mit meiner Meinung eher alleine dastehe. Die BBC hat schon in den fünfziger Jahren in Richtung optimaler Ständer geforscht und dabei ist genau der "Hocker" 'rausgekommen. Und zur Frage ob Spike oder nicht Spike kann man schlicht antworten: ausprobieren. Auf einem mitarbeitenden Boden können Spikes Vorteile haben, weil das wummern evtl. verschwindet, aber auf festem Parkett oder Fliesen ist eine Verbesserung fraglich. Eine Entkopplung mit Gummi, Filz oder einem anderen dämpfenden Material schadet im Zweifel nie. Gruß, Michael
  12. Eigentlich widersprechen wir uns nur gering, auch wenn es bei mir als "Weisheit" gedeutet wird ;-). Bei Großserienherstellern gibt es ein paar Parameter, die erstens die Produktpalette und zweitens die Produktion als solche bestimmen. Die Qualität eines Geräts definiert das vorgegebene Budget im Zusammenhang mit dem erzielbaren VK. Dann erst kommt das Marketing in's Spiel, denn das Zeug muß ja verkauft werden. Bei einem Kaliber von Schlage eines PM 14 KI ist das Budget recht hoch und somit auch die verfügbare Qualität an Innereien. Ausserdem kann eine Company wie Marantz aufgrund der Losgröße auf ganz andere Lieferkonditionen für Bauteile zurückgreifen als ein beliebiger sogen. "High End" Hersteller, der Klein(st)serien produziert. Hinzu kommt evtl. eine eigene Fertigung bestimmter Teile bei Marantz/Philips, die bei anderen Marken nie möglich ist (abgesehen von den jap. Herstellern, aber die richten sich auch nur nach dem Markt und wenn der keine großen Umsätze mit Hochpreisprodukten erlaubt, dann wird halt Plastik produziert). Thema Rücklaufquote: wenn eine tausender Stückzahl von Geräten vergeigt wird, dann kostet das richtig Geld und Image. Wir reden hier ja nicht von einer 100 Eumel Kompaktanlage, sondern von einem prestigeträchtigen Vollverstärker. Deshalb wird auch während der Produktion nix mehr verändert. Das ist alles viel zu teuer. Die Qualität muß einfach vorher stimmen (und dafür wird auch gesorgt). Bei Kleinherstellern, mit Losgrößen von vieleicht 20 Stück, gehen die Uhren anders. Da wird gerne mittendrin geändert und gebastelt und die Qualitätskontrolle liegt evtl. beim Vertrieb oder schlimmstenfalls beim Kunden. Eine kleine Firma bezahlt viel mehr für die Teile, die in den Geräten stecken und kommt natürlich arg in's schleudern, wenn etwas schiefgeht. Es ist immern ein Kompromiß, aber ich behaupte eine Firma wie Marantz kann bei gegebenen Budget durchaus eine weitaus bessere Qualität bieten als ein beliebiger Kleinhersteller. Wohl gemerkt: kann. Schönen Gruß, Michael
  13. Ohne den marantz gehört zu haben: das ist in jedem Fall ein seriöses Produkt, was Verarbeitung, Qualität der Bauteile und evtl Service betrifft. Großserienhersteller können sich keinen Müll bei der Produktion erlauben, wird viel zu teuer und die Controller laufen Amok, es gibt eine vernünftige Qualitätsicherung und kurze Wege zum Bauteilieferanten. Deshalb, grundsätzlich für den Preis sicher nix falsches. Aber: anhören solltest du trotzdem, nur das das preisbezogene Vergleichsfeld in eine andere Klasse rückt. Gruß, Michael
  14. Es wäre vielleicht interessant mal anzufragen, ob Quadral gepaarte Chassis ausliefert. Ich weiß, daß dieses Kriterium so gut wie keine Rolle in den Diskussionen spielt, aber ich halte es für durchaus wesentlich. Aber ich bin durch meine LS in dieser Beziehung auch "etwas" konditionert. Wenn es wirklich gepaarte Chassis mit erträglicher Toleranz sein sollten, würde ich in jedem Falle die neuen vorziehen, es sei denn die Reparatur liefert auch ein "Paar". Gruß, Michael
  15. Was kostet der Trümmer denn regulär? Ansonsten gilt wie immer die alte Bauernregel: Anhören!!! Du mußt dami glücklich werden, wir anderen können gefahrlos nörgeln...;-). Gruß, Michael
  16. Die Dinger sehen aus, wie die übliche Studiokisten. Wahrscheinlich etwas aufstellungskritischer wg der seitliche Reflexöffnung, aber das ist halt prinzipbedingt bei asymetrischer Anordnung. Bei Interesse unbedingt zuhause am Hörplatz anhören!! Gruß, Michael
  17. >>Damit mein ich regler des Amps bei 60% Damit kannst Du Deinen Verstärker durchaus schon in's Clipping gefahren haben. Die Position des Reglers hat nix mit der abgegebenen Leistung zu tun. Ich vermute, die Verzerrungen kommen aus dem Verstärker und die Boxen reichen sie mit ihren Mitteln weiter ;-). Unter den Umständen kannst Du vollkommen vergessen noch zusätzlich einen passiven Sub anzufeuern. Das wird Dein Verstärker nicht können und es wird keinem der Beteiligten guttun. Sieh' Dich nach einem aktiven Sub um, wenn Du zwingend einen brauchst oder - falls Du unbedingt einen passiven Sub haben willst und der Verstärker einen Vorstufenausgang hat - kauf eine separate Endstufe mit Eingangspegelregler für den Sub. Das ist aber in jedem Falle teurer und eher in die Kategorie "rumgehuddel" denn in "seriöse Musikwiedergabe" einzuordnen. Also, schlich und ergreifend: nimm einen aktiven! Viel Erfolg, Michael
  18. Heißt das Lautstärke auf zwei Uhr oder irgendeine gemessene Leistung von 60% in einem bestimmten Betriebszustand des Verstärkers oder was? Mit Musik oder mit Sinustönen? Vielleicht verzerrt ja der Verstärker? Wieso eigentlich ein passiver Sub? Gruß, Michael
  19. Zumal auch manche Geräte, gerne ausserhalb meiner Definition des "Mainstreams", zwar "symetrische" Anschlüsse enthalten, die allerdings unsymetrisch beschaltet sind oder - wie z.B. ein bekannter Chromfrontenverarbeiter aus Berlin - seine eigene Interpretation von symetrischer Beschaltung verbaut. Das wird dem geneigten Leser in den Testberichten etwas vorenthalten. Und wenn verschiedene Geräte, wie z.B. CDPs über unsymetrische und symetrische Verbindung (nicht optisch) unterschiedlich klingen, dann ist die Ursache dafür eigentlich woanders zu suchen. Jedenfalls nicht im Konzept. Schönen Gruß, Michael
  20. Völlige Zustimmung. Wenn's was bringt und die Investition nicht auf Kosten des Pausenbrots für die Kinder geht, dann nur zu. Wenn's nix bringt, dann wieder zurück damit. Und wenn Du nicht sicher bist, dann frag' Deine Frau/Freundin (falls Du sie nicht sowieso fragen mußt ;-). Objektiv ist daran wahrscheinlich nix, aber mit Sicherheit wird es nicht schlechter dadurch. Und einfach das Gefühl, was richtiges gemacht zu haben, ist auch nicht sooo verkehrt.... Ich gehe davon aus, daß es in jedem Fall gut ist, so wenig Resonanzen wie möglich zu haben. Auch bei Elektronik. Ich gehe allerdings nicht davon aus, daß weniger Resonanzen automatisch einen besseren im Sinne von *hörbar* besseren Klang bedeuten. Und zwar nicht nur bei Elektronk, sondern selbst bei LS. Schönen Gruß, Michael
  21. Hallo Axel, >> meine Canton RCA sollen im Frequenzband auch bis an 30.000 Hz reichen Damit hast Du theoretisch alles beisammen für den gesteigerten "Superhochtongenuss" ;-). Allerdings kann es durchaus sein, daß die Frequenzweiche da als Spielverderber auftritt und vorher schnöde ausblendet, insbesondere, wenn - wie in den 80ern bei den beliebten Metallkalotten - bei 25 kHz eine häßliche Resonanzspitze auftritt. Aber mehr als 30 kHz wird beim besten Willen nicht auf Aufnahmen 'drauf oder gar hörbar sein. Unser spezielles Angebot piepst aber sicher ungebremst durch bis ultimo! Schönen Gruß in die westfälische Provinz :-) :-). Michael
  22. Hallo Michael, das ist genau der Satz, CDs enthalten nur Frequenzen bis 20 kHz. Egal, ob man hörere Frequenzen hört oder nicht, das spielt keine Rolle, weil einfach keine da sind. Oder gibt es eine Verbindung von von gespeicherten Tönen zu nichtgespeicherten höherer Frequenz??? Sozusagen eine Art "Zeiger"??? Vielleicht wenn es Medien gibt, deren Frequenzgang nicht künstlich bei 20 kHz beschnitten wird, kann man über hören oder nichthören diskutieren. Und alte Analogaufnahmen auf LPs sind bei der Produktion genauso durch Filter gelaufen, wie heutige digitale Produktionen. Aber das kann Heinrich mit Sicherheit besser beschreiben. Einen Lautsprecher ohne Beachtung der Frequenzweiche einfach dazuzustecken, zeugt eher von Zufall denn von Wissenschaft. Schönen Gruß (ist das warm heute...) Michael
  23. Grauen macht sich breit...;-). Ein Zusteckhochtönerchen ohne Pegelanpassung, ohne Schallwand und mit unbekannter Abstrahlcharakteristik der ein Signal wiedergeben soll, das auf keiner Aufnahme 'drauf ist. Unabhängig, ob man diese hohen Töne hören kann oder nicht - sie sind auf CDs einfach nicht 'drauf, weil der Frequenzgang radikal beschnitten wird. Das heißt natürlich nicht zwingend, daß man keinen Unterschied hört. Ich vermute die "Räumlichkeit" wird mit dem Ding "besser". Vielleicht einfach deshalb, weil der SHT irgendwo im (noch-)hörbaren Bereich einsetzt und so breit abstrahlt, das es Reflexionen noch und nöcher gibt, die gerne als "Räumlichkeit" durchgehen. Das läßt sich dann noch steigern, indem man das Ding nach hinten abstrahlen läßt... Dabei wird allerdings die Ortbarkeit etwas leiden ;-). Das, was man "Hifi" nennt wird wohl allerdings zunehmen. Wäre mal interessant eine Aussage über die Klangveränderung im reflexionsarmen Raum zu hören. Meine "alten" BC1 MK III hatten schon immer einen Superhochtöner, der theoretisch ohne Probleme bis über 30 kHz abstrahlen kann. Die in den 70er Jahren produzierte MK II besaß den seinerzeit berühmten SHT von Coles, eine umgedrehte Mikrofonkapsel. Die Einsatzfreguenz liegt bei etwa 11,5 kHz. In guter (meine ich *nicht* ironisch) BBC Tradition hat es die Entwickler allerdings nicht interessiert, wie es oberhalb von 15-16 kHz weitergeht, solange keine Schweinereien produziert werden (Verzerrungen, Resonanzspitzen o.ä.). Schönen Gruß, Michael
  24. Michael G

    Plattenspieler

    Hallo Sommerfee, Deine Beschreibung deckt sich ziemlich mit meinen Erfahrungen, obwohl die zeitlichen Abstände bei mir größer waren. Allerdings habe ich im vorigen Jahr, als ein umzugsbedingte Laufwerksjustage und eine neue Nadel notwendig wurden, meinen damaligen LP127/Valhalla/Ittok LVIII/Goldring Eroica LX gegen einen schöden Project 2.9 classic mit Dynavector High Output MC 10X4 MkII "getauscht". Diese Kombination klingt in meiner Situation (Project Phono Box) einfach "besser" und ist durch das starre Chassis des LWs deutlich unanfälliger bei kleinen Kindern und große Hunden...;-). Soll natürlich nicht heissen, das sich aus dem Linn nicht mehr herausholen läßt, aber eben mit hohem finanziellen Aufwand. Und beweisen müssen wir eh' nix, für führen schließlich keinen Prozess ;-). Gruß, Michael
×
×
  • Neu erstellen...