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HiFi Heimkino Forum

holli

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Alle erstellten Inhalte von holli

  1. Hi Günther! >>Andererseits, betrachte mal folgendes: Wenn jemand mit der krackeligen Hand eine (periodische) Schwingung aufs Papier malt, dann ist ja von jedweden Sinüssen weit und breit nichts im Spiel, die stecken dort nicht "irgendwie drin" (wie sollten sie auch hineingekommen sein?!). << Doch. Und zwar so: Die Basis eines Funktionenraumes ist mathematisch betrachtet das gleiche wie die Basis eines Vektorraumes. Und genauso wie ein Vektor eben eine Linearkombination der Basisvektoren ist, so ist eine Funktion eben eine Linearkombination der Basisfunktionen. Aber in einem "normalen" Vektorraum sind die Einheitvektoren eben auch nicht die einzige mögliche Basis, genauso wenig wie in unserem Fall die Fourier-Reihe die einzig mögliche Basis für den Funktionenraum der "Signale" ist. Aber sie technisch eben die einzig relevante, weil z.B. eine Frequenzweiche im Grenzfall das Signal "versinust". Nochmal: die Zerlegung eines Signales in Basis-Funktionen ist erstmal nur ein mathematisches MODELL. Von daher gebe ich dir in deinem Gefühl recht, wenn du sagst, ein Signal hätte was "eigenständiges". Ich wollte dieses Gefühl nur präzisieren. Trotzdem funktioniert so eine Signalzerlegung eben auch technisch (Freq.weiche), und Fourieranalyse ist eine gute RECHENMETHODE dafür. Aber dennoch bleiben das Mathematische Modell und die Physikalische Wirklichkeit ursächlich zwei Paar Stiefel. So weit erstmal. Gruß, Holli :-)
  2. Hallo Alle! ich weiß nicht recht, wo ich dieses posting platzieren soll, aber es ist eigentlich egal, deshalb hier: 1. Aus des Sicht der MATHEMATIK ist eine Fourier-Reihe nur ein Modell für die Physikalische Realität. Es ist nämlich wurscht, ob man als Basis des Funktionenraumes nun Sinus/Cosinus-Funktionen oder eine andere geeignete Basis verwendet (und da gibt es unendlich viele mögliche, dummerweise sind die aber für die TECHNIK nicht relevant). Aus dieser Sicht ist die Aussage "das Signal ist aus vielen Sinusen zusammengesetzt" genauso richtig oder falsch wie die Aussage "das Signal ist aus irgendwelchen Funktionen zusammengesetzt (die eine Basis für den betrachteten Funktionenraum sind!)" 2. Dass das Frequenzspektrum einer Sprungfunktion tatsächlich auch physikalisch existiert, mag vielleicht für manche schwer zu begreifen sein, läßt sich aber leicht experimentell bestätigen: man jage eine Sprungfunktion durch eine Frequenzweiche, und diese wird klaglos die hohen Frequenzanteile von den tiefen trennen (Ohr an den LS: der HT macht dann "klick", der TT "plopp" ;-). Naja, abschließend möchte ich aber noch bemerken, das mir das gegenseitige vorwerfen von Unkenntnis hier so vorkommt wie wenn ein Esel den anderen Langohr nennt. Aber zu mehr scheint ein Forum wohl nicht zu gebrauchen zu sein.... Gruß, Holli.
  3. Hi Thomas! Da wir an unserer Schule ein Ehemaligen-Treffen hatten, fehlte mir leider die Zeit, mich mit meinen Lautsprechern auseinanderzusetzen. Sonntag hab ich komplett verschlafen und leide immer noch an einem Sommerzeitbedingten Schlafdefizit. Vielleicht bessert sich das ja im Lauf der Woche. Gruß, Holli *gähn*
  4. ...wofür die Löcher in Boxen gut sein sollen *ggg* Na dann viel Spaß am Wochenende, Holli :7 ps. Auch ich freu mich auf's Wochenende, ich hab nämlich TMLs mit besonders großen Gehäuseöffnungen....
  5. Hallo Horst! >>Zur Verdeutlichung ein Trivialbeispiel: die berühmte Kirchenorgel im Rücken des Hörers kann in Stereo nicht authentisch reproduziert werden.<< Kleiner Tip: Dreh dich halt einfach um, wenn du Orgelmusik hören willst. Das Anzünden einer Altarkerze mag den "authentischen" Eindruck vielleicht sogar noch zu steigern. So, und nun ein schönes Wochenende beim Geniesen von Orgelmusik. Holli :7
  6. "zeti"-stabil? Nicht aufregen, dann klappt's auch mit dem Tippen... Schönen Feierabend wünscht: Holli.
  7. Die Bewegung eines elektronen-durchflossenen Leiters ist doch mechanisch, oder? Gemeinhin spricht man bei Induktions-Zeugs wie Mikrofonen, Lautsprechern oder E-Motoren doch auch von "Elektro-Mechanik", oder?
  8. > >dass sich auf subatomarer ebene wohl >kaum ein elektron von makroskopischen >schwingungen beeindrucken lässt scheint einleuchtend. >gegenstimmen? Wenn das Elekron dabei durch ein Magnetfeld bewegt wird, schon! (Schulphysik ;-))
  9. holli

    Apodiktiker

    Ich denke, das Harmoniebedürfnis so mancher Menschen ist wohl nicht besonders ausgeprägt (wie die Erfahrung ja schon gezeigt hat ;-)). Letztendlich sind solchen Grabenkämpfe ein Relikt aus der Steinzeit, denn die Evolutionsgeschichte hat gezeigt, das altruistisches Verhalten klare Vorteile hat. Das gilt im Bereich der Biologie genauso wie in der Ökonomie und im sozialen Bereich. Aber ich werde schon wieder ausschweifend, eigentlich glaub ich aber, dass die beiden NACH dem Treffen wesentlich freundlicher miteinander umgehen werden. Warten wir's halt mal ab.... Gruß, Holli :-)
  10. holli

    Apodiktiker

    Hallo Günther! >>Das führt natürlich zu der Frage, inwieweit Klang überhaupt "ontologisch existiert". Da Meßgeräte ja nicht hören können, ist ein objektiver Nachweis dessen was wir mit Klang meinen, nicht so recht möglich. << Nun, Klang ist ein Phänomen, also das Ergebnis einer Kausalkette, die in physikalisch-ontologisch (gibt's sowas?) existenten Erignissen ihren Ursprung hat. >>Insofern haben wir es hier genau genommen lediglich mit subjektiven Aussagen zu tun, denen man bekanntermaßen immer skeptisch gegenüberstehen sollte. << aber auch deine subjetive Erfahrung ist IMHO ein Phänomen mit real existenten Ursachen. Welcher Natur diese Ursachen aber sind, ist nicht klar (und wird mit Hilfe eines Blindtests auch nicht beantwortet!). Irgendwie wird's nicht einfacher... Gruß, Holli :-)
  11. holli

    Apodiktiker

    Horst, was das Arbeit sparen betrifft, bin ich natürlich voll auf deiner Seite ;-) Ansonsten verstehe ich schon, auf was du raus willst. Doch nach wie vor denke ich, das Fragestellung (Existiert Rack-Klang?) und die Methode der Beweisführung (Blindtest Frank) nicht zusammenpassen. Denn beim Blindtest kommt eben als Antwort eine Wahrscheinlichkeitsaussage heraus ("Frank ist in der Lage, mit der Wahrscheinlichkeit X das Rack herauszuhören"). Wenn das nun auf die ursprüngliche Fragestellung angewendet wird, hieße dass ja: "Rack-Klang existiert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit X". Und das ist Quatsch, weil das Gegenteil, also die Nicht-Existenz nicht widerlegt wurde. Im Endeffekt kommt natürlich dabei raus, dass der Test die Frage nicht beantwortet, meinetwegen "nicht allgemeingültig", und damit sind wir ja wieder auf einer Linie, oder? Gruß, Holli ps. Ich bin schon ein Korinthenkacker, was? ;-)
  12. holli

    Apodiktiker

    Hallo Horst! >Natürlich ist die Statistik eine taugliche >Beweismethode. Wo ist das Problem? Das Problem ist, das die pure Existenz eines Dinges oder Phänomens eben völlig unabhängig von von irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten ist. Ein Ding existiert oder existiert nicht, entweder oder. Eine Aussage wie "Das Ding existiert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit" macht keinen Sinn. Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigt sich mit "Ereignissen" und der Wahrscheinlichkeit, mit der diese Ereignisse eintreffen (werden). Im weitesten Sinne also mit Zukunftsprognosen, nicht mit Beschreibungen des Ist-Zustandes. (Der Begriff "Statistik" im Sinne von Volkszählung o.ä. hat damit eigentlich wenig zu tun, ist in unserem Kontext also untauglich) Um einem etwaigen Argument von "Quantenphänomen" vorzubeugen: Ich glaube nicht an Schrödinges Katze. >Ein geeignetes Messverfahren zum Nachweis des >Einflusses von Racks auf CD-Player >gibt es übrigens schon, es >muss also nicht noch näher >spezifiziert werden. Das wußte ich nicht, freut mich aber irgendwie ;-) >Ich denke aber, dass nach Abschluss >des Frankschen Experimentes die Zeit >reif sein wird, solch eine >Untersuchung auch mittels Messungen durchzuführen; >vielleicht bei einem Forumstreffen bei >HGP? Also ich bin zu jeder Schandtat bereit *g* Gruß, Holli :7
  13. holli

    Apodiktiker

    Hallo ihr zwei beiden! Die Frage nach der Existenz von Klangunterschieden (oder was auch immer) ist keine statistische, sondern eine ontologische (Sein oder nicht Sein ;-)). Insofern ist der Einzelnachweis für die Existenz tatsächlich hinreichend (schwarzer Schwan...) unsd somit auch allgemeingültig. Das Problem ist jedoch, dass als Beweismethode ein statistisches Verfahren zu Rate gezogen werden soll. Und dass passt IMHO nicht so recht, um Existenzaussagen zu beweisen. Ein geeignetes Messverfahren (welches noch näher zu spezifizieren wäre) wäre wohl der bessere Weg. Gruß, Holli. ps. unbeantwortet bleibt nach wie vor die Frage nach der Relevanz von Rack-Klang für den Faktor "Spaß an der Freud" beim Musikhören. Dafür reicht meiner Erfahrung nach aus, den Lautsärkeregler um ein paar Grad nach rechts zu verstellen ;-) (ich bestreite allerdings nicht, dass sich ab einem gewissen Pegel diverse Einrichtungsgegenstände durch erhöhten Klirrfaktor wieder Gehör verschaffen)
  14. holli

    Stillosigkeiten

    1:0 für mich. Danke und schönen Tag noch, Holli :7
  15. holli

    Stillosigkeiten

    Murphy! Nix peilen? Oh, das wundert mich jetzt aber etwas... Aber ich will dir das mal erklären: Mein Kommentar war so ausgelegt, dass in Richtung zweier Zielgruppen eine Botschaft gesendet wurde: 1. Für DICH: Was außer überschäumender Zustimmung zu deiner Meinung liest du denn raus? 2. Für die ANDEREN: Philip's antwort zeigt mir, dass die transportierte Ironie durchaus angekommen ist. Letztendlich finde ich es aber 1. für DICH: höchst erfreulich 2. für die ANDEREN: höchst amüsant dass du deinen Eifer und Fleiß, hier als moralische Instanz zu wirken, über die ganzen Jahre nicht verloren hast. Jaja, wenn ich der "Forumspolizist" sein soll, dann bist du der "Forumsgott". Was für eine Karriere.... Ich finds echt witzig :7
  16. holli

    Stillosigkeiten

    Wie schön, dass wir doch unseren Murphy haben, der es uns immer wieder so glasklar vor Augen führt. Dafür ein herzliches Dankeschön!
  17. holli

    Frankie vs. Trancemeister

    manche füllt ihre Arbeit wohl nicht genug aus... gruß, Holli ps. ich hätte das hier wohl besser nach feierabend schreiben sollen, das klänge dann wohl glaubwürdiger, oder? ;-)
  18. holli

    Woher weiss ein Rack...?

    klaus!!! nun mach mal nicht so einen bohai um nix! dass du meintest, ich würde körperschall und luftschall in einen topf werfen, liegt wohl an meiner unfähigkeit, mich dir verständlich zu machen. das nehm' ich mal ganz generös auf meine kappe. ansonsten scheinst du mir bei allen punkten meiner zuvor aufgestellten these ja recht zu geben, zumindest nicht zu widersprechen. dafür danke ich dir. für wie relevant ich diese effekte jedoch halte und inwieweit ich "auf frankies seite" stehe, das ist wohl ein an den haaren herbeigezogene vermutung von dir. du hättest vielleicht vorher meine antwort an michael lesen sollen, da steht was dazu drin. im übrigen verstehe ich nicht ganz, warum du mir gegenüber unbedingt unhöflich werden willst. hab ich dir was getan? ich finde es schade, dass du mich offenbar aus unkenntnis in die high-ender-schublabe gesteckt hast. auf diese art von "grabenkämpfen" stehe ich aber nicht, und da find ich es überflüssig, weiter zu diskutieren. da gibt es witzigeres. mach's trotzdem gut und viel spaß noch beim "hi-ender-klatschen", holli.
  19. holli

    Woher weiss ein Rack...?

    hi michael, genau. niemand wird ernsthaft etwa den mikrofonieeffekt bei röhren bestreiten wollen, oder? dies ist ein beispiel, wo man sehr wohl deutliche (und messtechnisch klar nachweisbare ;-))effekte hat. dass ein sorgfältig konstruierter transistor-amp mechanisch so stabil gebaut sein sollte und störspannungsabstände jenseits von gut und böse haben sollte ist so klar wie es aber auch eine wunschvorstellung ist. und dass viele durchaus hörbare effekte in relation zu wirklich wichtigen dingen wie raumakustik keine praktische relevanz haben, hab' ich auch nie bestritten. naja, ich bin mal gespannt.... gruß, holli.
  20. holli

    Woher weiss ein Rack...?

    äähm, ich will ja gar nicht unbedingt recht behalten. insofern ist das jetzt DIE einmalige chance, jemanden mal die technischen zusammenhänge genau zu erklären. dazu müßtest du nur ein konstruktives gegenargument zu meiner "these" bringen. das ist für einen "techniker" doch eigentlich kein problem, oder? also nochmal langsam: 1. in einem Gerät gibt es viele stromdurchflossene leiter 2. in einem Gerät herrschen auch mher oder weniger starke magnetfelder 3. durch luftschall wird das gerät (und damit auch die darin enthaltenen leiter) zum schwingen angeregt (mehr oder weniger stark) 4. bewegt sich ein stromdurchflossener leiter in einem magnetfeld, wird ein strom induziert 5. dieser induzierte strom ist für das musiksignal eine störung (mehr oder weniger stark) und nun erkläre mir bitte, welcher dieser punkte falsch ist und warum. ich bin nämlich dumm und möchte gerne klug werden... gruß, holli.
  21. holli

    Woher weiss ein Rack...?

    naja also... in beiden fällen bewegt sich ein stromdurchflossener leiter durch ein magnetfeld (entweder beabsichtigt oder unbeabsichtigt) und dadurch wird entweder ein signal oder eine störung induziert. nochmal: magnetfeld im gerät + mikrofonieeffekt = störsignal. das ist von gerät zu gerät sicherlich unteschiedlich ausgeprägt, aber vorhanden. was hat das mit voodoo zu tun? holli.
  22. holli

    Woher weiss ein Rack...?

    Hi Murphy! Schon mal drüber nachgedacht, wie ein Mikrophon funktioniert? Soo winzig kleine Vibratiönchen von winzig kleinen Membränchen bei so winzig kleinen Strömchen und doch gelingt es, damit "Klang" zu erzeugen. Oh Wunder....
  23. holli

    Webbi hat Nachwuchs!

    ...alles Gute, auch dem Zwerg und der Mutter :-) Gruß, Holli :7
  24. ...jaja, ich sitz hier auch schon das dritte jahr am selben arbeitsplatz und habe schon dreimal die abteilung(sbezeichnung) gewechselt *g* So ist das halt in den Weltkonzernen.... Das Weide in Regensburg wohnt, hat er selber mal gepostet, wenn ich mich recht erinnere. Aber in den Zeiten von BSE kann ich mich natürlich auch getäuscht haben ;-) Aber es war doch irgendwo in Bayern, oder? Schon mal schönes Wochenende, Holli.
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